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Glasschmelzofen-, Glasexponate- und Krippenmuseum

Der Bau der Glasschmelzöfen und die Weihnachtskrippen haben in Plößberg eine enge Beziehung. Gehen Sie dieser Verbindung auf den Grund und besuchen Sie die drei Museen im Rathaus.

Öffnungszeiten:
Nach telefonischer Vereinbarung!
Anmeldung bei der Gästeinformation Plößberg unter Tel. 09636 921110 oder beim Museumsbetreuer Manfred Kopp unter Tel. 09636 91228.


Die lange Tradition der Plößberger Ofenbauer und wie Glas hergestellt wird, zeigt das Glasschmelzofen-Museum. Bereits 1719 wird in einer Aufzeichnung der Maurermeister Hans Georg Horn aus Plößberg genannt, der eine Schmelzofen-Reparatur in der nahegelegenen Altglashütte durchführte. Als Maurer und Steinhauer wanderten die Plößberger in die benachbarten Glashütten sowie in die böhmischen Glashütten zur Ausbesserung und zum Bau von neuen Schmelzöfen. Bald war Plößberg für seine Glasofenbauindustrie bekannt und so bereisten die Spezialfacharbeiter die ganze Welt. In vielen Ländern stehen und entstehen noch heute die gigantischen Glasschmelzöfen "made in Plößberg".

Eine große Anzahl von Produkten der nationalen und internationalen Glasindustrie, alles Erzeugnisse aus Plößberger Glasschmelzöfen, beherbergt das Glasexponate-Museum. Im täglichen Leben spielt Glas wie eh und je eine bedeutende Rolle. Die unendliche Vielfalt von Glas, die uns im täglichen Leben begegnet, ob Fenster-, Spiegel-, Trinkglas, als Beleuchtungskörper oder Ziergefäße, ist in den Vitrinen thematisch ausgestellt.

Über die Grenzen unserer Region hinaus ist Plößberg bekannt für seine Weihnachtskrippen. Stolz sind die Krippenbesitzer auf die über Generationen fortgeführte und vererbte Hauskrippe, auf ihre selbst geschnitzten Figuren und auf ihre selbst zusammengestellte Komposition der biblischen und heimatlichen Motive. Das Krippenschnitzen und das Aufbauen der Krippen ist in Plößberg gelebtes und noch lebendiges Brauchtum. Mit dem Motto „Faszination Hauskrippe“ wurde ein ganz besonderes Konzept umgesetzt. Im Krippenmuseum werden zehn Plößberger Hauskrippen aus drei Jahrhunderten präsentiert. Jede Krippe ist in einer großen Eichenholz-Vitrine hinter Glas, in typischer Plößberger Art mit dem dominanten Krippenberg. So wie früher, mit den Naturmaterialen, die man vor der Haustür findet. In keiner Krippe fehlen die Geschehnisse der Geburtsnacht. Räumliche und zeitliche Entfernungen scheinen aufgehoben – alles grenzenlos und unendlich, eben paradiesisch! Ein Hingucker ist auch die mechanischen Krippe aus dem ehemaligen Sudetenland mit einem komplizierten, über einhundertjährigem Laufwerk. Auch ein Blick in die Schnitzerstube lohnt sich.

Den 360°-Panorama-Rundgang finden Sie hier.

Artikel in der Floßer Zeitschrift "Blickwinkel"


Glasschmelzofen-Museum

Glasexponate-Museum

Krippenmuseum