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< 95. Geburtstag von Emma Hopf aus Plößberg
04.12.2018 13:38 Alter: 5 days

Besuch in Goczalkowice-Zdrój-Polen


Plößberg, Besuch der polnischen Partnergemeinde Goczałkowice-Zdrój

Vor zwei Jahren hat die Gemeinde Goczałkowice-Zdrój eine Partnerschaft mit der deutschen Gemeinde Plößberg aus Bayern unterzeichnet. Die Gäste aus Plößberg besuchten erneut Goczałkowice.

Der offizielle Besuch der Delegation begann am Freitag im Rathaus der Gemeinde. Die Bürgermeister Lothar Müller und Markus Preisinger sowie die weiteren Teilnehmer wurden zusammen mit den Abgeordneten und Vertretern lokaler und sozialer Organisationen von Bürgermeisterin Gabriela Placha begrüßt. Als Dankeschön für die Einladung gab es dafür einen Korb mit Spezialitäten aus dem Landkreis Tirschenreuth sowie einen Kasten Riedl-Zoiglbier.

An dem Treffen nahmen auch die Mitglieder des Gemeinderats von Goczałkowice teil, angeführt vom Präsidenten - Tadeusz Lazarkiem, der durch die Dolmetscherin Justyna Puchałka, die Gelegenheit hatte, gemeinsame Erfahrungen und Erkenntnisse über die Arbeit der Selbstverwaltung auszutauschen. Bei diesem Besuch wurden die Gäste dank einer speziell für diesen Anlass vorbereiteten Multimedia-Präsentation über die wichtigsten Errungenschaften, Investitionen und Ereignisse informiert, die in Goczałkowice-Zdroj seit dem letzten Polenbesuch im vergangenen Jahr, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum, erzielt wurden .

Während des mehrtägigen Aufenthalts in Polen hatte die deutsche Delegation auch die Gelegenheit, einige touristisch interessante Orte zu besuchen. Zunächst ging es nach Żywiec, wo sie das Museum und die Produktionslinie der Żywiec-Brauerei besuchten. Auf der Internetseite der Gemeinde Goczałkowice-Zdroj war nach Übersetzung zu lesen. „Das was für die bayerischen Bierliebhaber eine sehr interessante Alternative zum allgemeinen Freizeitvergnügen“.
Die Brauerei hat einen jährlichen Ausstoß von rund 5 Mio. Hektoliter. Sie gehört zu einem Konzern mit vier Brauereien mit insgesamt 12 Mio. Hektoliter Ausstoß.

 

Weiterhin wurde ein Ausflug in die einzigartige Salzmine in Wieliczka organisiert. In dieser Salzmine ging es zuerst mal 56 Etagen über Treppen in den Berg hinein. Die Mine hat ein riesiges Tunnelsystem. Sie ist seit einigen Jahren stillgelegt und dient nur mehr für touristische Zwecke. Doch immerhin arbeiten dafür rund 400 Personen. Es wurden ca. 3 Kilometer im Schachtsystem gelaufen, was aber lediglich einem Anteil von einem Prozent entsprach. In diesem Salzbergwerk gibt es sehr beeindruckende Hallen, vom Souvenierverkaufsgeschäften bis hin zu einer Kirche mit wunderschön aus dem Salzstein herausgearbeiteten biblischen Szenen, wie das letzte Abendmahl von Leonhardi Da Vinci. (Bild: Wieliczka)

Nach der Besichtigung erfolgte ein Spaziergang durch die Straßen der Krakauer Altstadt.

Zu den Feierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Plößberg erfolgte eine Einladung. Ein Chor mit rund 40 Personen wird daran teilnehmen und auch singen.

Des weiteren wurde schon für die große Krippenschau 2020/21 eingeladen.

 

Das Bild zeigt die Teilnehmer am offiziellen Treffen:

Fünfte von rechts, Bürgermeisterin Gabriela Placha, dahinter links Gemeinderatsvorsitzender Tadeusz Lazarkiem;
3. von links 2. Bürgermeister Markus Preisinger, Kulturdirektorin Sophia und 1. Bürgermeister Lothar Müller