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Stundung

 

Art. 13 Nr. 5 Kommunalabgabengesetz (KAG) in Verbindung mit § 222 Abgabenordnung (AO) eröffnet unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, bestehende Forderungen der Kommune, im Rahmen einer Stundung (Ratenzahlung) abzugelten. 

Kann also die Zahlung einer Forderung, bspw. ein Verbesserungsbeitrag, an den Markt Plößberg aufgrund von finanziellen Engpässen nicht erfolgen, setzen Sie sich mit uns wegen einer möglichen Ratenzahlung (Stundung) in Verbindung.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  1. Schriftlicher Antrag.
  2. Die Einziehung des gesamten Betrags würde zum Zeitpunkt der Fälligkeit eine erhebliche Härte bedeuten.
  3. Der Abgabenanspruch darf durch die Stundung nicht gefährdet werden.
  4. In der Regel wird die Stundung gegen eine Sicherheitsleistung gewährt.

Für die Dauer der Stundung sind Stundungszinsen zu erheben. Diese werden nach vollständiger Zahlung der Forderung mit der letzten Rate in einer Summe fällig.

Eine gewährte Stundung gilt als widerrufen, wenn eine Rate nicht rechtzeitig gezahlt wird. In diesem Fall wird sofort die gesamte Forderung fällig.

Nähere Informationen zu den oben genannten Voraussetzungen, zu Stundungszinsen sowie dem Widerruf der Stundung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

Den Antrag auf Stundung finden Sie hier.

Hinweise zum Datenschutz im Zusammenhang mit der Beantragung und Bewilligung einer Stundung finden Sie hier.

 

Bitte beachten Sie:

Eventuell kann es günstiger sein, wenn der Forderungsbetrag über den privaten Kapitalmarkt finanziert wird oder andere Finanzierungsmöglichkeiten wie die Inanspruchnahme von Sparguthaben ausgeschöpft wird. Diese Möglichkeit ist eigenständig zu prüfen und erfolgt nicht durch den Markt Plößberg.

 

Stand: 16.10.2019

 

 

Bei Fragen zur Stundung wenden Sie sich an

Frau Ackermann,
Zimmer 2 im 1. OG,
Jahnstr. 1, 95703 Plößberg

Mail: hauptamt2(at)ploessberg.de

Telefon: 09636/ 9211 - 25.